Vorbereitungen Umzug Lyon – Strasbourg. Die Zeit rennt!

Wahnsinn! Die Zeit verstreicht beinahe so schnell wie draußen gerade das Unwetter anrückt. Seit meinem letzten Post, in dem ich über das Public Viewing im Lyoner Goethe Institut berichtet habe, ist so einiges passiert (außer, dass Spanien anstelle von Deutschland 2010 Weltmeister geworden ist…):

Bei einem Kurztrip (verlängertes Wochenende) nach Straßburg, haben wir an die zehn Wohnungsbesichtigungen gemacht. Über die Modalitäten bei der Wohnungssuche in Frankreich habe ich bereits berichtet. Eine davon haben wir ausgewählt, und diese war beinahe unser Favorit. Hat alles, was wir wollten, nur keinen Balkon und lediglich eine recht kleine Küche. Dafür liegt sie sehr zentrumsnah, was mir als zukünftiger Home Office Angestellten sehr recht ist. Da komm ich Feierabends schneller ins Schwimmbad, kann in der Mittagspause einkaufen gehen oder einfach einen Arbeitsplatz im Freien suchen, wenn mir die vier Wände zu eng oder zu einsam werden.

Daneben sind und waren einige verwaltungstechnische Dinge zu klären. Und hier spreche ich nicht nur von Dingen wie Wohnung kündigen oder den Stromanschluss abbestellen. Da ich in Frankreich vom Home Office aus für ein deutsches Unternehmen arbeiten werde, unterstehe ich dem französischen Sozial- und Versicherungssystem. Auch die Steuern werde ich weiterhin im Land der Gallier lassen.

Und all diese Dinge müssen nicht nur in Erfahrung gebracht, sondern auch umgesetzt werden. Soll heißen, dass mich mein Arbeitgeber in Frankreich anmelden muss, etc. Genau darum kümmere ich mich auch, denn die Gespräche werden in französischer Sprache gehalten, was ich für meinen Arbeitgeber gerne übernehme.

Tja, und Ende Juli heißt es dann Au revoir Lyon!
Netterweise hilft mir unter anderem eine ehemalige Trierer Studienkollegin. Sie hat mich samt Sack & Pack im September 2002 nach Lyon zu meinen sechs Monaten ERASMUS gefahren. Wir fanden die Idee ganz witzig, dass sie mich auch gebührend wieder “nach Hause” bringt ;-)
Danke an sie!

So, und jetzt muss ich Kartons packen. Einige meiner Möbel habe ich auf der kostenlosen Kleinanzeigen Seite LeBonCoin.fr verhökert. Das ist das französische Pendant zu Ebay und klappt auch wirklich gut. Nur sollte man sich als Verkäufer darauf einstellen, dass sich sehr viele Interessenten melden und dann oftmals zu den ausgemachten Terminen gar nicht erscheinen. Daher ist eine gewisse Vorlaufzeit vor dem eigentlichen Verkauf zu empfehlen. Damit die Ware beim Auszugstermin auch wirklich weg ist.

Zum Abschluss noch ein weiteres Bild aus Gosias wirklich genialer Lyon-Photosammlung!

Iris-Photo

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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