Unterwegs nach Köln – Reise mit Hindernissen und Pannen

Wie in jedem Jahr ging es auch dieses Jahr berufsbedingt nach Köln zur Messe Zukunft Personal, ein Ereignis, auf das ich mich jedes Mal erneut freue.

Wir fuhren zu zweit um 11h30 von Lyon weg und setzten unseren Chef zunächst bei sich zu Hause ab (ein Umweg von knapp einer bis anderthalb Stunden). Auf der weiteren Fahrt nach Köln gab es dann eine Autopanne (das Abgasrückführungsventil, ohne das man nicht vom Fleck kommt, machte nach anderthalb Stunden schlapp), sodass wir dann eine dreiviertel Stunde am Autobahnrand und mitten in der Pampa herumstanden und auf den Abschleppdienst warteten. Der kam dann auch, befand das Auto für fahruntüchtig und kutschierte uns gute 40 Minuten in ein kleines Kaff Richtung Schweizer Grenze (das war leider gar nicht in unserer Fahrtrichtung).

Nach längerem Hin und Her – die Versicherung hatte auch noch ihr Wörtchen zu sagen – stand dann fest, dass das Auto frühestens tags drauf um 8h30 morgens mit einem neuen Ventil versehen werden könnte und dass wir einen Mietwagen bräuchten. Nur leider waren sämtliche Mietautos im näheren Umkreis vergeben, und so erhielten wir gegen 17 Uhr Bescheid, dass es in Pontarlier (das ist schon fast in der Schweiz) noch einen Wagen gab.

Pontarlier lag eine Autostunde von unserem Warteplatz entfernt und kurz vor 19h kam dann endlich das schon viel früher angekündigte Taxi, das uns im Eiltempo und über Strecken, die keine Landkarte kennt, nach Pontarlier brachte. Denn wir hatten nur bis 20 Uhr Zeit, unseren schicken Picasso neuesten Modells abzuholen. Dank des umtriebigen Taxifahrers (sehr netter Mensch von der Réunion Insel) legten wir die Strecke in weniger als einer Stunde zurück und konnten dann die Reise nach Köln antreten.

Um drei Uhr morgens kamen wir schließlich abgekämpft im Hotel an, ruhten uns ein wenig aus, und um 8h30 ging’s zur Messe, während der Firmenwagen, irgendwo in einem französischen Kaff, mit einem neuen Ventil ausgestattet wurde ;-)

Aber die Messetage waren wunderbar, und dank Adrenalin hält man schon mal zwei bis drei Tage ohne Schlafen durch. Nach der Messe habe ich mir dann ein paar freie Tage bei meiner Familie gegönnt. Da hatte ich wesentlich mehr Glück als meine anderen beiden Kollegen, die nach der Messe mit dem zweiten Firmenwagen von Köln aus wieder Richtung Lyon losgefahren waren und auf dem Rückweg mit einem geplatzten Reifen zu kämpfen hatten. Das war wirklich Pech auf der ganzen Linie für das gesamte Team.

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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Ein Gedanke zu „Unterwegs nach Köln – Reise mit Hindernissen und Pannen“

  1. Alles in allem war es trotz Panne ein spannender Trip, den ich nicht missen möchte. Die Messe war sehr gut, und ich war keine Minute müde. Für die nächsten Reisen gibt es in der Tat besser Autos, eventuell auch Mietwagen.

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