Sommerloch – vacances d’été

maxime-meer.jpgDieser Post ist ursprünglich vom letzten Jahr von meinem “alten” Blog, aber er ist im Jahre 2007 in leicht abgeänderter Form immer noch gültig ;-) Vielen Dank an dieser Stelle an Valérie und Fred, die mir das Foto von Maxime im Urlaub in Tunesien freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben. Merci beaucoup pour la photo!!! Elle est géniale et vous aurez une bonne bouteille de vin (de table, comme convenu avec Fred, héhé) en retour.

Genau genommen zählt ein französisches Kalenderjahr lediglich 10 Monate. Alle Anstrengungen sowohl geschäftlicher als auch schulischer Art konzentrieren sich auf die Zeitspanne Anfang September bis Ende Juni. Das gilt für das gesamte Land im Allgemeinen und für im Lyon im Speziellen. Während andere französische Städte in dieser Periode von Unmengen von Touristen heimgesucht werden, gleicht Lyon eher einer Geisterstadt als einer pulsierenden Metropole.

Dieser Umstand hat jedoch auch seine Vorteile: Es fahren weniger lärmende Autos auf den Straßen, und ich bekomme endlich jeden Tag einen sicheren Sitzplatz in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ab Anfang September ist das Geschichte, denn da strömen Studenten erneut zuhauf an die Fakultäten und rauben mir die letzte Möglichkeit meines erholsamen morgendlichen Minutenschlafs vor dem Arbeitstag. Also werde ich dann wieder zum regelmäßigen Leser der kostenlosen Morgenzeitungen, die zwischen Juli und Ende August ebenfalls ihre Sommerpause einlegen.

Auch bei der Arbeit sind die Auswirkungen der Sommerferien spürbar: Nicht nur, dass wir im Sommer – zumindest auf dem Papier – weniger Wochenstunden zu arbeiten haben, wir werden auch von unserem Chef sehr freundlich und eindrücklich darauf hingewiesen, wir sollten doch bitte einen Großteil unseres Jahresurlaubs im Juli und August in Anspruch nehmen. Für den französischen Teil unserer Kollegen macht dies auch durchaus Sinn.

Für mich, die ich zwar in Lyon wohne, aber mich doch auch ab und an als Touristin fühle, sind die Sommermonate in dieser Stadt ideal: Endlich keine überfüllten Geschäfte, Bars und Metros. So macht’s noch mehr Spaß!

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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