Mittagspause in Frankreich

Die Mittagspause wird in Frankreich sehr häufig mit entre midi et deux (zwischen 12h und 14h) bezeichnet. Damit ist der zeitliche Rahmen auch schon knapp umrissen, und Touristen, die mittags in der Innenstadt schnell eine Kleinigkeit einkaufen möchten, sehen sich mit genau diesem Phänomen konfrontiert. Denn die meisten Händler halten sich peinlichst genau an diese zwei Stunden. (Kirchen auf dem Land, die man als Tourist eventuell besichtigen möchte, sind davon übrigens auch betroffen…)

Mein Arbeitgeber gewährt uns großzügigerweise lediglich eineinhalb Stunden Mittagspause, so dass ich von halb eins bis zwei Uhr verpflichtet bin, meine freie Zeit totzuschlagen oder mit Überstunden zu füllen (unbezahlt natürlich). Dabei würde mir eine halbe Stunde vollkommen ausreichen, denn dann hätte ich abends etwas mehr Freizeit. Nun habe ich also jeden Tag die Möglichkeit, in dieser mittäglichen Zwangspause eine Menge andere Dinge zu tun: einen Artikel für meinen Blog schreiben, einen Spaziergang machen oder gar im nahegelegenen Einkaufszentrum (Auchan & Co.) shoppen gehen.

Bei dem derzeitigen Wetter (Schnee und Regen) wird leider selbst die Einkaufstour zu einer Tortur, da der Hauptweg zu Auchan aus sandsteinfarbenem Lehm und kleinen roten Steinchen besteht. Da wird das Vergnügen zur reinsten Schlammschlacht. Im Sommer ist das natürlich wesentlich besser, da kann ich mich zumindest an einen der drei künstlich angelegten Seen legen und sonnen. Schade nur, dass es nicht genügend Schatten spendende Bäume oder Bänke gibt. Die Bänke stehen direkt an der Hauptverkehrsstraße, sodass der Spaziergänger die hastig vorbeifahrenden Autos beobachten kann. An lesen ist da nicht zu denken. Beklagen will ich mich bestimmt nicht, nein, immerhin haben wir in der Nähe meiner Arbeitsstätte ein für Lyon höchst seltenes Gut: Natur!

Heute regent es, und, meine Mittagspause ist zu Ende! Bis zum nächsten Mal.

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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