Alarmbereitschaft

Kleine Anekdoten aus dem Arbeitsalltag versüßen denselben:

Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut französische Technik bei den richtig großen Dingen funktioniert, z.B. der TGV oder das sagenumwobene Hochgeschwindigkeitsflugzeug Concorde. (Ich glaube, ich habe bereits erwähnt, dass die meisten Franzosen auf mich einen extrem gestressten Eindruck machen, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass sie solche schnelle Maschinen entwickeln.)

Bei den “kleinen” Dingen sieht das anders aus: im Sommer saß ich im Pulli frierend im Büro, da die Klimaanlage nicht korrekt eingestellt werden konnte (oder der zuständige Techniker eben einfach unfähig war). Im Winter genau das Gegenteil. Da ich als bekennender Freiluftfanatiker täglich herben Verbalattacken meiner Kollegen ausgesetzt bin, wenn ich es wage, in die Nähe des Fensters zu gehen, heimse ich mir sämtliche Bakterien ein, die sich in den Räumen ansammeln. Nun ja, Widerstand gegen die Mikroben wäre eh zwecklos, denn ich muss mich morgens bei Arbeitsantritt erst mal von allen abknutschen lassen. Ziemlich zeitaufwendig… und mit einer Menge Freude verbunden, wenn die erkrankten Kollegen auf ihren morgendlichen “Bisous” bestehen.

Zurück zur Technik: Heute, pünktlich zur Mittagspause, setzte der Feueralarm ein. Von Feuer war weit und breit keine Spur. Schade eigentlich… Nach ungefähr zehn Minuten war der Lärm vorbei. Ein Mitarbeiter der Nachbarfirma sagte, dass ein Rauchdetektor defekt wäre, und dass sich die Sirene, wenn sie denn einmal in Gang gesetzt worden wäre, nicht mehr abstellen ließe. Irgendwann würde sie dann von alleine aufhören. Hm, das macht Laune, vor allem wenn man weiß, dass unmittelbar nach solch einem Vorfall ein Techniker gerufen wird, der das Problem beheben soll. Dann kann man sicher sein, dass der Alarm den ganzen Nachmittag an- und ausgeschaltet wird.

Schließlich ist das nicht das erste Alarmproblem, das ich hier erlebt habe. Das letzte Mal war es jedoch der Gebäudealarm, und der ist viel, viel lauter! Sehr peinlich, wenn unsere Mitarbeiter gerade am Telefon sitzen und Kunden ein Produkt erklären sollen. Aber eine Entschuldigung funktioniert immer und bringt unsere Ansprechpartner in Deutschland zum Lachen: “Sie wissen ja, Franzosen und Technik…”

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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